Souffliértes Omelette

 oder auch: ich werde mein Omelette nie wieder anders essen 🙂
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Kennt ihr den Anime Foodwars? Ich finde ihn fantastisch, sowohl was Story, Dynamik, Zeichenstil, Gesichtsausdrücke und auch Rezepte angeht! In jeder Hinsicht für mich eine Inspirationsquelle.
Das Rezept hier habe ich bspw. daraus. Es hebt das normale Omelette auf ein komplett neues Level. Allein das knisternde Geräusch, wenn man mit der Gabel absticht und es dann am Mund zergeht wie viele kleine Luftblasen. Das ist so wunderbar.
Okay…es ist auch (im Vergleich zu meinem normalen Omelette ein bisschen aufwendiger, eigentlich ist das wirklich aufwendige die Sauce im Vergleich).

Aber erstmal zum Omelette, dazu benötigt ihr:

  • zwei Eier (getrennt)
  • einen Schuss Milch
  • Salz, Pfeffer

Eiweiß mit seinem besten Freund – einer kleinen Prise Salz – steif schlagen. In einer separaten Schüssel die Eigelbe mit Salz, Pfeffer und dem Schuss Milch ein bisschen schaumig schlagen. Das Eiweiß unterheben und in eine beschichtete Pfanne, in der Butter und Öl vorgelegt ist auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel (dass es schön hochgeht!) ausbacken. Ich habe dafür in einer Keramikpfanne mit Glasdeckel (damit ich sehen kann, wann es gestockt ist) gearbeitet).

Für die Tomatensauce:

  • zwei große Tomaten
  • 1 Schalotte
  • etwas Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver, (Cayennepfeffer und ein Schuss Essig)

Tomaten enthäuten (dazu am Stielende die Haut mit einem Messer anritzen, mit kochendem Wasser übergießen & ein bisschen ziehen lassen), entkernen und das Fleisch kleinschneiden. Die Schalotte würfeln und andünsten. Mit Zucker leicht karamellisieren und Tomatenmark zugeben. Wenn man das vermengt hat die Tomaten zugeben und eine Weile einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver (in meinen Augen DIE essentielle Zutat in einer guten Tomatensauce), Zucker, nach Belieben auch Cayennepfeffer und einem Schuss Essig abschmecken.

Beides sofort wenn das Omelett (ah immer dieses Krux mit Soufflé und dem Zusammenfallen ;D) anrichten und genießen.
Einen schönen Sonntag noch und alles Liebe,
Anna

Liebster Award

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Die bezaubernde & talentierte Maya von Listenes | Mein Leben – Meine Kunst hat mich für den Liebster Award nominiert. Vielen vielen lieben Dank, ich war überrascht & habe mich sehr gefreut 🙂
Alllllerdings werde ich nur die Fragen beantworten, weil ich die sehr schön finde und mich wirklich gefreut habe. Nominieren werde ich allerdings niemanden, weil es gibt zwar eine Menge schöner Blogs da draußen, aber ich kann mich so schwer entscheiden, dass es wahrscheinlich Tage dauern würde bis ich mich entschieden hätte, haha 🙂

1. Gibt es Tageszeiten an denen du am liebsten Zeichnest?
Theoretisch versuche ich, so oft es meine Zeit zulässt zu zeichnen, da habe ich nicht wirklich liebste Tageszeiten. Was ich aber immer versuche ist, bei Tageslicht zu arbeiten, wenn es an Farbe bei traditionellen Bildern geht (aber das ist auch nicht immer möglich, hehe).

2. Wovon lässt du dich inspirieren wenn du mal keine Idee hast?
Das ist eine gute Frage…wenn ich es ich sage mal „erzwingen muss“, dann mache ich ein Brainstorming, gucke mir Bilder von Vorbildern an & durchstöbere das Internet nach Referenzen, wechsle die Musik, die ich höre und auf geht’s an die Arbeit (wahrscheinlich jammere ich auch zwischendrin noch Freunde voll, dass ich keine Idee habe, hehe).

3. Wie Colorierst du am liebsten?
Ich versuche offen für alles zu sein! ❤ Momentan arbeite ich gerne mit Wasserfarben oder Digital oder mit Tempera. Teils auch mit Acryl. Buntstifte und Marker sind bei mir momentan eher hinten angestellt…aber das kann sich auch wieder ändern. Wie anfangs erwähnt: ich kann mich wirklich nur schwer entscheiden 😉

4. Gibt es Dinge die du ungerne zeichnest – dich aber trotzdem immer wieder dazu zwingst?
Hintergründe. Dummerweise sind die in Comics essentiell finde ich…deswegen versuche ich mich zu zwingen, das auch immer irgendwie mit einzubringen, aber…naja…vielleicht wache ich ja eines Tages auf und denke mir „So’n Hintergrund ist schon was geiles, das will ich jetzt unbedingt machen! So richtig mit Perspektive, Details und allem was dazu gehört!“ (daran war ich sogar schonmal dran, also an dem Gefühl, aber war zu langsam, um es zu greifen. Nächstes Mal dann ;D)

5. Was würdest du dir für einen Japanurlaub vornehmen?
Auf jeden Fall würde ich gerne in einem Kapselhotel wohnen. Das stelle ich mir ziemlich cool und romantisch, abenteuerlich vor. Und in die Esskultur dort eintauchen (ohne viel zu hinterfragen, was es ist). Uuuuund ich würde mir auf jeden Fall vornehmen genug Platz im Koffer zu lassen, um Zeichenmaterialien zu kaufen. Außerdem würde ich die Natur dort erkunden wollen.

6. Welches Essen isst du am liebsten Zuhause?
Essen, das schnell und einfach geht, aber trotzdem gut schmeckt.

7. Welches Essen isst du am liebsten Auswärts?
Ramen und Poutine. Das sind definitiv zwei Gerichte, die mir zu aufwändig wären „richtig“ daheim zu kochen (also ich versuche auswärts immer Gerichte zu essen, die ich nicht selbst machen würde).

8. Was ist dein Gute Laune Tipp für kalte Herbst Tage?
Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit, deswegen habe ich da von Haus aus eigentlich ganz gute Laune 🙂 Aber, hmm…als Tipp könnte ich vielleicht geben Grimassen zu ziehen & einfach mal seinem inneren Kind nachzugeben. Oder einfach eine Runde in den eigenen vier Wänden zu tanzen (gerne auch sowas wie den Oompa-Loompa Tanz).

9. Bevorzugst du Kakao oder Tee?
Tendenz zu Tee. Aber ich würde nie einem guten Kakao vor den Kopf stoßen!

10. Hat sich durch das Bloggen etwas in deinem Leben verändert?
Eigentlich nicht (dazu mache ich es wahrscheinlich auch viel zu unregelmäßig). Wahrscheinlich fotografiere ich mehr Essen…aber sonst glaube ich nicht viel. Ah wobei! Doch! Ich bekomme bspw. durch die Blogbeiträge anderer hier bei WordPress im Reader viel mehr/leichter/gesammelter Anregungen und Inspirationen.

Wer braucht schon ein Grafiktablett?

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Das ist mein Teil einer gemeinschaftlichen Buddelfisch Illustration für den FuckYeah Kalender 2016 Kalenderwoche 50, weil  ich im Urlaub war sehr improvisiert. Die Skizze und die Lines traditionell gemacht. Meinem Bruder zum Scannen an der Uni gegeben. Am Laptop mit Touchpad (wer braucht schon ein Grafiktablett? 😉 )
Zum Glück gab es da mal so eine Übungsstunde über binäre Zahlen, die ich dazu genutzt hatte zu lernen mit dem Touchpad zu kolorieren (nur weil ich fit genug in binären Zahlen bin, um mir das damals als Fremdbeschäftigung zu erlauben) 😉

Allerdings wäre das wahrscheinlich nie ohne meine aktuelle Motivationsmusik (den Bastion OST) fertig geworden (die ich ohne den lieben Tobi wahrscheinlich nie gefunden hätte. Dankeschöööön! :D)

Und weil ich so begeistert dabei war, habe ich sogar noch alle Steps, die ich bei dem Bild hatte (es ist wirklich sehr einfach aufgebaut) zusammengestellt, falls es wen interessiert:
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Gibt es Interesse an solchen Entwicklungsschritten (oder sogar Videos zu Kolorationen oder anderem?) oder habt ihr Musikempfehlungen für mich? Gerne Daumen hoch (wenn ihr sowas öfters haben wollt) oder Kommentare 😀 Ich freu mich 🙂

Pancakes, Spinat, Bacon

Und zwar SO einfach und schnell, dass es schon zu einem meiner momentan allerliebsten Rezepte gehört!

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Speck in der Pfanne auslassen. Herausnehmen. Zwiebeln & Knoblauch im Fett dünsten und Spinat dazugeben und alles erwärmen. Speck kleinbrechen und dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennepfeffer und Cumin abschmecken.

Für die Pancakes:

  • 1/2 cup Vollkornmehl
  • 1/4 cup Weizenmehl
  • Prise Salz
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Ei
    Wasser (das mache ich immer nach Gefühl…falls jemand an der „genauen“ Masse interessiert ist oder gerne sehen würde, welche Konsistenz der Teig in meinen Augen am besten haben sollte…schreibt es mir einfach, dann überlege ich mir etwas 😀 Und natürlich kann man auch Buttermilch, Milch, geschmolzene Butter oder iiiiirgendwas dazu tun).

Erst die trockenen Zutaten dazugeben, dann die feuchten. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl ausbacken). Dazu den Teig in die Pfanne geben. Warten bis sich auf der Oberseite Blasen bilden. Umdrehen und auf der anderen Seite nochmal ein paar Minuten backen.

Da ich „nur“ Wasser in den Teig gegeben hab beim Anrichten noch großzügig (es kam noch mehr darauf ^^) Butterflocken darauf verteilen, für noch mehr Geschmack 🙂

Und dann: glücklich genießen ❤

Achso ja und es gibt auch neue Seiten aus meinem Traveljournal drüben auf meinem tumblr 😀

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Wenn es mal nicht so läuft

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Hahaha, an manchen Tagen läuft einfach nichts so, wie man es geplant hat. Aber solange man Zugriff auf die Lieblingsmusik hat, ist doch alles wieder okay ❤
Das Bild oben sind Skizzen, die ich im Biodome in Montreal gemacht habe. Der Biodome war zwar cool, aber leider auch nicht ganz so super, wie ich es mir vorgestellt hatte…da bin ich wohl von meinem letzten größeren Urlaub in San Francisco ein bisschen zu verwöhnt, was solche Ausflugsziele angeht. FunFact nebenbei: Ich habe Angst vor vielen Dingen, die im Meer leben (ganz ehrlich, die meisten Meerestiere sehen doch aus, wie aus irgendeinem Sciencefiction Horrorfilm), deswegen war es erstaunlich, dass ich schlafen konnte, nachdem ich auf die seltsame Idee gekommen bin so etwas zu zeichnen, hehe.
Und die Musik unten ist mal wieder Zane Carney. Ist und bleibt einfach mein Lieblingsmusiker.
Wenn ich wieder daheim bin gibt es auch einige neue Rezepte, die ich ausprobieren und posten werde ❤ Hoffe ihr hattet einen schönen Start in die Woche 🙂

Wenn ich denke ich mache etwas vegetarisches…

…und mir im Nachhinein auffällt, dass es gar nicht vegetarisch ist:
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250ml Wasser aufgekocht. Salz dazu. 75g Polenta unter rühren aufstreuen und 2 Minuten rühren. Großzügig Parmesan dazu (das ist der kritische Punkt, an dem es strenggenommen nicht mehr vegetarisch ist. Alternativ kann man natürlich einen anderen Käse nehmen. Oder ihn ganz weglassen, dann wär’s sogar vegan).
Bohnen mit Zwiebeln braten und mit Liebe anrichten 🙂